Häufig gestellte Fragen | Goldanalytix
Hier bekommen Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu allen Themen rund um die Edelmetallprüfung. Die Fragen und Antworten sind übersichtlich nach Schwerpunkten sortiert – so kommen Sie besonders schnell zum Ziel.
Top 5 Fragen
Das hängt ganz davon ab, welche Objekte man überprüfen möchte:
Für klassische Anleger (Münzen und Barren) ist die GoldScreenSensor in Kombination mit Messschieber und Feinwaage meist ausreichend (misst auch durch Verpackungen). Für Barren ab 50 bis 100 Gramm aufwärts empfehlen wir ergänzend den BarScreenSensor, für den die Objekte jedoch ausgepackt werden müssen. Der GoldScreenPen kann außerdem auch für kleinere Anlageobjekte bis ca. 1 Unze eingesetzt werden.
Bei Goldschmuck ist die Messung mit einer Kombination aus CaratScreenPen sowie DensityScreenScale ideal. Mit unseren Prüfsäuresets kann der Feingehalt von Gold (Karatzahl) ebenfalls bestimmt werden.
Als Wolframdetektor ist die MagneticScreenScale für Goldobjekte von circa 1/4 Unze bis 250 g eine Alternative zum GoldScreenSensor. Wer ganz auf Gold setzt und z.B. 100-Gramm-Barren nicht auspacken möchte, ist mit dieser Magnetwaage gut beraten.
Goldanalytix produziert und entwickelt seine eigenen Produkte mit höchsten Qualitätsansprüchen in Regensburg, Deutschland, im Firmengebäude der Dachfirma MARAWE GmbH & Co. KG.
Anonymer Kauf nur unter 2000 Euro möglich:
Wenn
der Kauf von Gold, Silber oder anderen Edelmetallen anonym bleiben
soll, darf der Preis des gekauften Edelmetalls einen Preis von 1.999,99
Euro nicht überschreiten. Bei jeder Summe, welche über diesem Betrag
liegt, ist der Händler laut Geldwäschegesetz verpflichtet, die
Personalien aufzunehmen.
Bei großen Goldbarren ist der Händler-Aufschlag geringer:
Wenn
ein fester Betrag in physische Edelmetalle investiert werden soll,
empfiehlt es sich möglichst große Barren zu kaufen, da bei kleinen
Barren der Aufschlag des Händlers vergleichsweise groß ist. Ein
1-Unzen-Barren kostet ca. 1.576,30 Euro (Stand Oktober 2021). 1 Unze
Gold in Form von 1-Gramm-Barren kostet hingegen 1.737,82 Euro. Der
Gramm Preis übersteigt den Preis einer Unze um rund 9,29%. Für Münzen
sind die Aufschläge wegen der Prägung ebenfalls höher als für Barren.
Goldmünzen oder 995er Goldbarren kaufen, statt Mehrwertsteuer zahlen:
Wenn
Gold in Barren Form erworben werden soll, ist es sinnvoll reine
Goldbarren (99,5% Goldanteil) zu kaufen, da erst bei einer solchen
Reinheit keine Mehrwertsteuer anfällt. Goldmünzen sind schon ab einer Reinheit von 90% von der Mehrwertsteuer befreit, jedoch nur wenn sie nach 1800 geprägt wurden und in ihrem Herkunftsland als offizielles Zahlungsmittel gelten oder gegolten haben.
Zusätzlich darf der Preis den Materialwert des Goldgehalts um höchstens
80% überschreiten (manche Sammlermünzen haben einen noch höheren
Marktwert). Bei dem Kauf von Silber oder anderen Edelmetallen bei
gewerblichen Händlern fällt in Deutschland immer die übliche
Mehrwertsteuer von 19% an.
Schmuck und Sammlermünzen sind vor allem für Kenner geeignet:
Bei
Schmuck und Sammlermünzen aus Edelmetallen (z.B. antike oder seltene
Münzen), ist zu beachten, dass sich der Wert des Stücks nicht nur aus
dem reinen Metallpreis zusammensetzt, sondern auch noch andere Faktoren
den Wert beeinflussen können. Bei Schmuck, kann Beispielsweise die
Verarbeitungsqualität, der Hersteller oder ein zusätzlicher Edelstein
den Preis in die Höhe treiben. Bei Münzen, kann eine solche
Preissteigerung durch das Alter, das Herkunftsland oder das abgebildete
Motiv hervorgerufen werden. Zur Wertbestimmung ist eine gewisse
Expertise notwendig und mögliche Wertsteigerungen neuer Münzen sind in
der Regel mit spekulativen Risiken verbunden.
Kleine Objekte sind in der Regel leichter zu verkaufen:
Auch
wenn der Aufpreis für kleinere Objekte höher ist, lassen Sie sich oft
leichter verkaufen. Man kann sowohl einen Teil der Investitionssumme
wieder in Bargeld verwandeln (große Barren zerschneiden schmälert den
Verkaufswert) als auch in gesellschaftlichen Krisen die kleinen Stücke
besser als Tauschobjekt einsetzen.
Vom Händler kaufen oder bei Privatverkäufern selbst auf Echtheit prüfen:
Es ist empfehlenswert Gold und andere Edelmetalle bei seriösen Händlern
zu erwerben. Andernfalls, wenn man z.B. durch Privatkauf die
Mehrwertsteuer einsparen möchte (Beträgt bei Edelmetallen außer Gold
immerhin 19%), sollte geprüft werden, ob das Edelmetall echt ist. Die dazu nötigen Tests können entweder selbst angewandt werden (z.B. mit dem GoldScreenSensor) oder bei einem Edelmetallhändler durchführt werden lassen.
Gold vor Ort erwerben, statt eine Fälschung im Internet zu kaufen:
Es
ist davon abzuraten, Edelmetalle über private Online-Handelsplattformen
wie Ebay oder Amazon zu kaufen, da dort Betrüger ein leichtes Spiel
haben. Häufig kommt es vor, dass Kunden vermuten, ein gutes Geschäft
gemacht zu haben und dann nur eine Fälschung aus Kupfer mit einer dünnen
Goldschicht erhalten. Falls es auf diesen Plattformen jedoch einmal ein
echtes Angebot geben sollte, ist dieses in der Regel überteuert, da
Plattformen wie Ebay oder Amazon immer Gebühren von Verkäufern
einfordern. Ein persönliches Verkaufstreffen ist dem Paketversand beim
Privatkauf vorzuziehen, um die Echtheit zu prüfen zu können.
Eine Punzierung ist nicht essenziell aber doch nicht unwichtig:
Bei
neueren Münzen, Schmuck oder Barren ist eine Punzierung standardmäßig
vorhanden. Sie gibt neben dem Feingehalt teilweise weitere Informationen
über das Edelmetall an, z.B. von welchem Hersteller es stammt, um
welches Material es sich handelt oder wann das Stück gefertigt wurde.
Ja und nein. Theoretisch lässt sich mit einem Magneten erkennen, ob bei ein Objekt ein Dia- oder Paramagnetismus vorliegt. Allerdings sind die magnetischen Kräfte bei herkömmlichen Magneten oftmals so gering, dass sie nicht mit dem menschlichen Auge erkannt werden können. Für eine Messung benötige man somit einen sehr starken Magneten. Daher empfiehlt sich eine Magnetwaage, die bis in den hundertstel Grammbereich messen kann. So lassen sich so auch sehr feine Unterschiede erkennen und eindeutige Ergebnisse erzielen.
Am besten wiederholen Sie die Messung. Vor einer zweiten Messung beachten Sie bitte folgende Schritte:
1. Prüfen Sie, ob alle Komponenten des Dichtemessaufbaus fest auf der Waage aufsitzen und richtig angeordnet sind.
2. Sollte ein gänzlich unerwartetes Ergebnis erscheinen, so starten Sie das Gerät neu und warten Sie einige Minuten.
3. Trockne Sie alle Komponenten, die nicht mit dem Wasserbad in Berührung sein sollten, sorgfältig ab.
Nun sollte die Waage Ihnen ein aussagekräftiges Ergebnis liefern.
Zusätzlich es sein, dass im Material von aussen nicht sichtbare Hohlräume vorliegen oder das Objekt im Inneren poröser ist, als es von außen den Anschein macht. Auch nicht erwartete Verunreinigungen mit dichteren oder weniger dichten Materialien/Stoffen kann für eine Falsch-Antwort verantwortlich sein.
Bei weiteren Fragen, kontaktieren Sie uns gerne.
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Bei Diamanten/Edelsteinen ist Karat ist ein Gewichtsmaß. Ein Karat entspricht hier genau 0,2 Gramm.
Im Edelmetallhandel wird der Goldanteil bei Barren und Münzen hingegen als Feingehalt oder Feingoldgehalt, meist in Form einer Prägung, angegeben. Reine Goldbarren besitzen die Prägung 999,9, auch bekannt als „four nine fine“.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die Karat-Angaben bei Gold:
8 Karat:
333er
Gold 33,3 %
9 Karat:
375er
Gold 37,5 %
10 Karat:
417er
Gold 41,7 %
14 Karat:
585er
Gold 58,5 %
18 Karat:
750er
Gold 75 %
20 Karat:
833er
Gold 83,3 %
21 Karat:
875er
Gold 87,5 %
22 Karat:
916,66er
Gold 91,666 %
24 Karat:
999er
Gold 99,9 %
Edelmetalle bieten Anlegern immer eine Art Sicherheit während Finanzkrisen. Gängigere Metalle wie Gold und Silber können so auch als Tauschmittel verwendet werden, jedoch sind unbekanntere Edelmetalle genau aus diesem Grund mit einem Risiko verbunden. Die jeweiligen Preise sind meist sehr abhängig vom Markt und können je nach Geschehen sehr schwanken. Sichere Wertanlagen sind hierbei Gold, Silber, Platin und Palladium.
Gold
Gold hat das chemische Symbol Au (Aurum). Gold wird, obwohl es auch z.B. in der Medizin Verwendung findet, weniger als Rohstoff, sondern mehr als reines Anlagemetall gehandelt.
Daten zu Gold 999:
Farbe: gelb, gold
Dichte: 19,3 g/cm3
Leitfähigkeit: 45 MS/m
Silber
Silber hat das chemische Symbol Ag (Argentum). Das Edelmetall wird aus Silber-, Kupfer- und Bleierzen gewonnen. Anders als Gold wird Silber an der Börse als Rohstoff gehandelt, welcher auch in der Industrie benötigt wird. Von Kleinanlegern kann Silber in Form von bis zu fünf Kilo-Barren und Münzen gekauft werden.
Daten zu Silber 999:
Farbe: glänzend gräulich, silber
Dichte: 10,5 g/cm3
Leitfähigkeit: 61 MS/m
Platin
Platin hat das chemische Symbol Pt. Es ist eines der wertvollsten Edelmetalle überhaupt, da es in viel geringeren Mengen vorkommt als beispielsweise Gold. Durch seine Korrosionsbeständigkeit findet es in der Medizin sowie in der Industrie Gebrauch. Platin wird in Form von Barren und Münzen gehandelt.
Daten zu Platin 999,5:
Farbe: gräulich, silber
Dichte: 21,45 g/cm3
Leitfähigkeit: 9,1 MS/m
Palladium
Palladium hat das chemische Symbol Pd. Es gehört zu den Platinmetallen. Durch sein seltenes Vorkommen ist es sehr wertvoll. Palladium tritt in Verbindung mit Kupfer-, Nickel-, Gold- und Silbererzen auf. Vor allem in der Zahntechnik findet es Verwendung. Zudem wird es in physischer Form von Barren oder Münzen gehandelt und kann von Kleinanlegern als Wertanlage erworben werden.
Daten zu Palladium 999,5:
Farbe: gräulich, silber
Dichte: 11,99 g/cm3
Leitfähigkeit: 9,2 MS/m
Kupfer
Kupfer hat das chemische Symbol Cu. Es zählt zur Gruppe der Münzmetalle. Zudem ist es sehr leitfähig und leicht zu verarbeiten. Zu finden ist es vor allem in der Automobil- und Maschinenbaubranche, inzwischen aber auch bei erneuerbaren Energien. Für Anleger kann es in Barren- sowie auch in Münzenform gekauft werden.
Daten zu Kupfer 999:
Farbe: rotbraun, metallisch, kupferfarben
Dichte: 8,92 g/cm3
Leitfähigkeit: 58,1 MS/m
Rhodium
Rhodium hat das chemische Symbol Rh und zählt zu den Platinmetallen. In der Natur kommt es sehr selten vor, weswegen es äußert teuer ist. Demzufolge ist eine Verwendung nicht häufig, jedoch findet man Rhodium vor allem in Fahrzeugkatalysatoren. Anlage-Rhodium ist auch in Form von Barren erhältlich.
Daten zu Rhodium 999:
Farbe: silbrig weiß, metallisch
Dichte: 12,38 g/cm3
Leitfähigkeit: 18,5 MS/m
Iridium
Iridium hat das chemische Symbol Ir und ist nach Osmium das zweitdichteste Element. Es ist eines der seltensten, nicht-radioaktiven Metalle überhaupt. Iridium wird vor allem im Maschinenbau und in der Medizin verwendet. Das in Paris verwahrte Urkilo und der dort ebenfalls befindliche Urmeter bestehen ebenfalls aus einer Iridium-Legierung. Das Edelmetall ist sehr wertvoll und wird an der Börse gehandelt. Für Kleinanleger gibt es ebenfalls Iridium-Barren und Münzen.
Daten zu Iridium 999,5:
Farbe: gräulich, mattsilber
Dichte: 22,56 g/cm3
Leitfähigkeit: ca. 19,7 MS/m
Ruthenium
Ruthenium hat das chemische Symbol Ru und gehört zu den Platinmetallen. Es ist sehr selten und wird nur in geringen Mengen genutzt. Hauptanwendungsgebiete des Metalls liegen in der Elektronikindustrie. Einige Komplexe des Metalls werden hinsichtlich ihrer Wirkung als Mittel gegen Krebs erforscht. Für Anleger kann Ruthenium in Barrenform erworben werden.
Daten zu Ruthenium 999:
Farbe: silbrig weiß metallisch
Dichte: 12,37 g/cm3
Leitfähigkeit: 14,1 MS/m
Mitgliedschaften und Zertifizierungen:
Offizielle
Goldhändler besitzen meist Mitgliedschaften wie beispielsweise beim
„Berufsverband des Deutschen Münzenfachhandels e.V.“ oder eine
„Good-Delivery“-Zertifizierung der „London Bullion Market Association“.
Mitglieder und Zertifizierungen dieser Art sind auf den jeweiligen
Seiten öffentlich einzusehen.
„Spot-Preis“:
Händler sind an den derzeitigen Gold-Preis, dem „Spot-Preis“, gebunden
und verkaufen nicht unter Wert. Falls Sie ein besonders günstiges
Angebot im Internet finden, sollten Sie lieber aufpassen.
Service-Tests:
Glaubwürdige Goldhändler sind auch bei Service-Tests zu finden.
Testreihen von „Focus Money“ oder „Euro am Sonntag“ überprüfen
regelmäßig verschiedene Anbieter, woran Sie sich orientieren können.
Homepage und Kommunikation:
Schon auf der Homepage können Sie Betrüger entlarven. Vergleichen Sie die Preise der Angebote mit dem aktuellen Gold-Chart.
Persönlicher Kontakt zum Händler:
Seriöse Händler bieten Ihnen immer auch einen persönlichen Kontakt an und sind jederzeit für Sie auch telefonisch zu erreichen.
Produktbeschreibung:
Auch
hier können Sie schlechte Fälschungen sofort erkennen. Seriöse
Goldhändler bieten Ihnen meist Bilder der Produkte mit hoher Auflösung
an, Fälscher meist minderwertigere, um offensichtliche äußerliche
Unterschiede zu verschleiern. „Vergoldet“ bedeutet nicht massiv Gold,
„Feingoldauflage“ ist nichts anderes als Fremdmetalle, die mit einer
dünnen Schicht von wertvollem Feingold überzogen sind. Auch Ausdrücke
wie „Replik”, „Medaille”, „Nachbildung” oder gar „Counterfeit” sollten
Sie als Warnhinweise interpretieren.
Die Magnetwaage kann für eine Vielzahl von Objekten eingesetzt werden. So können z.B. Barren bis zu 250 g untersucht werden, ebenso gängige Münzgrößen bis 5 Oz. Für Barren von größerem Gewicht empfiehlt sich eine zusätzliche Prüfung mit unserem Barrenprüfset, da Fremdmetalleinschlüsse hinter Goldschichten von mehr als 2,5 mm Dicke mit der Magnetwaage eventuell nicht detektiert werden können. Allerdings sind solch dicken Überzüge zumindest vorläufig noch die Ausnahme (eine Tatsache die sich aber durch Entwicklungen wie die Magnetwaage eventuell ändern kann).
Vorsicht: Das Magnetfeld der Waage könnte sensible Geräte wie Uhren beschädigen. Prüfen Sie dies vorab und legen Sie Objekte dieser Art keinesfalls leichtfertig auf die Magnetwaage.
Eine Fälschung kann auf der Magnetwaage unter Umständen dann ein positives, also diamagnetisches, Ergebnis liefern, wenn der Fremdkern zu tief im Inneren verborgen ist und somit durch die diamagnetische Schicht der paramagnetische "Falschkern" nicht erkannt wird. Die maximale Dicke einer Goldschicht durch die gemessen werden kann beträgt circa 2,5 mm.
Ebenso kann eine Ummantelung aus einem stark diamagnetischen Material, welches einen stark positiven Wert hervorruft (z.B Bismut), den weiter innen liegenden paramagnetischen Kern (der ja einen negativen Wert liefert) sozusagen ausgleichen und dann den Wert in Richtung "+" verfälschen. Allerdings wären derartige Fälschungen schwer herzustellen, eine relative dicke z.B. Bismutschicht benötigen und würden damit durch den Gewichts- bzw. Dichtetest auffallen.