Häufig gestellte Fragen | Goldanalytix

Hier bekommen Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu allen Themen rund um die Edelmetallprüfung. Die Fragen und Antworten sind übersichtlich nach Schwerpunkten sortiert – so kommen Sie besonders schnell zum Ziel.

MagneticScreenScale

Kann ich die Magnetwaage durch einen Test mit einem einzelnen Magneten ersetzten?

Nein. Theoretisch lässt sich mit einem Magneten erkennen, ob ein Objekt Dia-/ oder Paramagnetisch ist. Allerdings sind die magnetischen Kräfte oftmals so gering, dass sie nicht mit dem menschlichen Auge erkannt werden können. Da die Magnetwaage bis in den hundertstel Gramm Bereich messen kann, lassen sich so auch sehr feine Unterschiede erkennen, die mit dem Auge nicht sichtbar wären.

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Welche Fehler kann ich bei der Messung mit der MagneticScreenScale machen?
  • Sie können die Edelmetalle durch die Verpackung oder den Blister hindurch messen
  • Achten Sie darauf vorsichtig mit dem Magneten umzugehen, ansonsten kann es zu Verletzungen kommen oder elektronische Geräte könnten beschädigt werden
  • Eine elektrostatische Aufladung kann das Messergebnis verfälschen, achten sie daher darauf bei den Verpackungen oder dem Plexiglasaufbau darauf, diese mit dem Antistatik-Spray zu entladen
  • Testen Sie die Objekte zuvor mit dem Mitgelieferten Stabmagneten auf Ferromagnetische Materialien/Verunreingungen, da ansonsten die Waage beschädigt werden kann oder das Ergebnis verfälscht wird
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Wie interpretiere ich das Ergebnis der Magnetwaage?

Erhalten Sie von der Magnetwaage ein positives Ergebnis, dann ist das vorliegende Material diamagnetisch. Ist das Ergebnis schwach negativ, dann ist es paramagnetisch und bei einem starken negativem Wert ist das Objekt wahrscheinlich ferromagnetisch. In vielen Fällen bedeutet ein negatives Ergebnis, dass es sich um eine Fälschung handelt. Jedoch gibt es einige Ausnahmen, die zu berücksichtigen sind, wie z.B. ältere Krügerränder.

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Ist die Magnetwaage für Schmuck geeignet?

Für Schmuck existieren viele verschiedene Legierungen mit den unterschiedlichsten Metallen. Da die Magnetwaage sehr fein misst, kann auch nur ein kleiner Anteil eines ferro- oder diamagnetischen Metalles (z.B. Nickel, Platin) das Ergebnis beeinflussen, wodurch dieses nicht mehr aussagekräftig ist. Daher ist die Magnetwaage für die Schmuckprüfung eher nicht geeignet.

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Ist der Magnet der Magnetwaage gefährlich?

Beim dem Magneten der MagneticScreenScale handelt es sich um einen starken Neodymmagneten, mit welchem man vorsichtig umgehen muss. Zum einen sollte man elektronische Geräte und Objekte mit Magnetspeicherung (Festplatten, Kreditkarten) vom Magneten fernhalten, da diese sonst beschädigt werden können. Zum anderen sollte man diesen von anderen starken Magneten fernhalte, um Quetschungen, absplitterungen oder Funkenflug zu vermeiden. Auch sollten Personen mit Herzschrittmachern genügen Abstand von diesem Magneten halten.

Hinweisblatt "Sicherer Umgang mit Magneten"

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Kann ich mit der Magnetwaage nährere Aussagen über die Legierung treffen?

Nein, mit der Magnetwaage lassen sich keine Aussagen über Edelmetalllegierungen treffen, da die Unterschiede viel zu gering ausfallen. Es ist lediglich möglich festzustellen, ob die Prüflinge aus einem gefälschten Material bestehen.

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Unter welchen Umständen kann eine Fälschung oder eine Fälschungslegierung ein richtiges Ergebnis liefern?

Eine Fälschung kann unter Umständen dann ein richtiges Ergebnis (also ein echtes Objekt) liefern wenn der Kern zu tief im Inneren verborgen ist und somit die diamagnetische Schicht um den paramagnetischen "Falschkern" nicht erkannt wird. Die maximale Dicke einer Goldschicht durch die gemessen werden kann beträgt circa 2,5 mm. Ebenso kann eine Ummantelung aus einem stark diamagnetischen Material, welches einen stark positiven Wert hervorruft (z.B Bismut), den weiter innen liegenden paramagnetischen Kern (der ja einen negativen Wert liefert) sozusagen ausgleichen und dann den Wert in Richtung "+" verfälschen. Allerdings wären derartige Fälschungen schwer herzustellen, eine relative dicke z.B Bismutschicht benötigen und würden damit durch den Gewichts- bzw. Dichtetest auffallen.

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Für welche Prüfobjekte kann die Magnetwaage eingesetzt werden?

Die Magnetwaage kann für eine Vielzahl von Prüflingen eingesetzt werden. So können z.B. Barren bis zu 100 g untersucht werden, ebenso gängige Münzgrößen bis 5 Oz und auch Schmuck, Bestecke oder Dekoartikel. Für Barren von größerem Gewicht empfiehlt sich eine zusätzliche Prüfung mit unserem Barrenprüfset - da Fremdmetalleinschlüsse hinter Goldschichten von mehr als 2,5 mm Dicke mit der Magnetwaage eventuell nicht detektiert werden können. Allerdings sind solch dicken Überzüge zumindest vorläufig noch die Ausnahme (eine Tatsache die sich aber durch Entwicklungen wie die Magnetwaage eventuell ändern kann). Prüfen Sie bei sensiblen Geräten wie Uhren bitte vorab ob das Magnetfeld der Waage dem Objekt schaden zufügen könnte. Sollte dies der Fall sein, prüfen Sie diese Objekte nicht mit der Magnetwaage.

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