Häufig gestellte Fragen | Goldanalytix

Hier bekommen Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu allen Themen rund um die Edelmetallprüfung. Die Fragen und Antworten sind übersichtlich nach Schwerpunkten sortiert – so kommen Sie besonders schnell zum Ziel.

Unklarheiten bei der Messung

Worauf sollte ich bei der Messung mit dem GoldScreenPen achten?

Wichtig ist es bei der Messung nicht nur an einem Punkt zu messen, sondern für die Prüfung immer an mehreren Punkten auf dem Objekt Messungen durchzuführen. Zudem sollten sie darauf achten die Spitze des GoldScreenPen nicht aufzudrücken, sondern nur aufzulegen. Ansonsten kann es dazu kommen, dass der GoldScreenPen seine eigene Metallspitze mitmisst. Um ein genaues Messergebnis zu erhalten muss die Messpitze komplett auf dem Prüfling aufliegen und darf nicht nur teilweise aufliegen. Es ist wichtig, dass man nicht an der Luft misst, denn dies kann das Messergebnis verfälschen.

Zudem ist es wichtig auf die Größe/Dicke des Objektes zu achten, denn falls es zu groß ist kann der GoldScreenPen nicht mehr alle Fälschungen identifizieren, da die Eindringtiefe zu gering sein könnte. Deshalb benutzen Sie bitte den GoldScreenPen nur für Barren und Münzen bis zu 1 Unze. Außerdem sollte man mindestens eine weitere Messmethode hinzuziehen (z.B. Messschieber und Feinwaage).

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Worauf muss ich bei der Messung mit der DensityScreenScale achten?
  • Achten Sie auf einen möglichst ruhigen und erschütterungsfesten Standort der Waage.
  • Ein Messung und Ergebnisberechnung mit geübtem Händen dauert ungefähr 30 Sekunden
  • Die Dichtewaage hat sich in den meisten normalen und betrieblichen Umgebungen bewährt, wobei eine Raumtemperatur von 20-25 °C ideal ist. Entscheidend ist vor allem, dass die Temperatur während der Betriebs- bzw. Benutzungszeit konstant bleibt.
  • Achten Sie darauf, dass keine Schmuckstücke mit der Dichtewaage messen können, da Steine die Dichte verfälschen. Wiegen Sie zudem keine Stoffe die mit Wasser reagieren, wie z.B. Natrium oder Kalium
  • Das Prüfstück muss trocken und sauber sein und sollte keine in Wasser lösliche Schicht besitzen. Zudem müssen Kapseln und Blister entfernt werden, diese verfälschen das Ergebnis
  • Bei schwach benetzenden Flüssigkeiten (z.B. normalem Wasser) kann es vorkommen, dass sich Luftblasen am Träger bzw. am Messobjekt anlagern. Eine Luftblase mit einem Durchmesser von 2 mm verursacht hierbei schon eine Messungenauigkeit von 4 mg.
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Was sagt mir das Ergebnis der Dichtewaage?

Die Dichtewaage gibt das Gewicht des Prüflings im Wasser an. Dieses Gewicht können Sie mit dem Gewicht an der Luft in das auf dem USB-Stick mitgelieferte Excel-Berechnungstool eingeben und bekommen automatisch die Dichte ihres Objektes ausgerechnet.

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Welche Fehler kann ich bei der Messung mit der MagneticScreenScale machen?
  • Sie können die Edelmetalle durch die Verpackung oder den Blister hindurch messen
  • Achten Sie darauf vorsichtig mit dem Magneten umzugehen, ansonsten kann es zu Verletzungen kommen oder elektronische Geräte könnten beschädigt werden
  • Eine elektrostatische Aufladung kann das Messergebnis verfälschen, achten sie daher darauf bei den Verpackungen oder dem Plexiglasaufbau darauf, diese mit dem Antistatik-Spray zu entladen
  • Testen Sie die Objekte zuvor mit dem Mitgelieferten Stabmagneten auf Ferromagnetische Materialien/Verunreingungen, da ansonsten die Waage beschädigt werden kann oder das Ergebnis verfälscht wird
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Kann mein Edelmetall trotz "richtiger" Dichte gefälscht sein?

Ja. Gold hat z.B. eine Dichte von 19,32 g/cm³ und lässt sich daher gut mit Wolfram fälschen, was eine Dichte von 19,30 g/cm³ hat. Für Silber, das ein Dichte von 10,49 g/cm³ hat, werden daher oftmals Blei-Zinn oder Molybdän Legierungen mit ähnlicher/gleicher verwendet.

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Worauf muss ich bei der Messung mit der GoldScreenBox achten?

Sie sollten darauf achten im Menü den richtigen Messmodus passend zu Metall und Legierung auszuwählen. Zudem ist es wichtig auf die Größe/Dicke des Objektes zu achten, denn falls es zu groß ist kann die GoldScreenBox nicht mehr alle Fälschungen identifizieren, da die Eindringtiefe zu gering sein könnte. Deshalb benutzen Sie bitte die GoldScreenBox nur für Barren und Münzen bis zu 50 Gramm. Außerdem sollte man mindestens eine weitere Messmethode hinzuziehen (z.B. Messschieber und Feinwaage).

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Wieso hat meine nagelneue Feingoldmünze (9999) einen zu hohen Leitwert?

Bei einigen neuen Feingold-Anlagemünzen (z.B. Känguru 2021, Lunnar Serie III 2021) liegen die Messwerte am oberen Ende des Spektrums (meist 46 bis 48.5 MS/m). Somit kommen einige Münzen in den gelben Bereich, obwohl sie echt sind. Das liegt vermutlich an einer neuartigen Beschichtung der Münzen, die vor Beschädigungen schützen sollen. Somit braucht man sich bei korrekten Abmessungen und Gewicht keine Sorgen machen.

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Wieso liegt der Leitwert meiner Silbermünze unter dem Sollwert?

Bei manchen Silbermünzen (Feinheit 999) befinden sich im letzten Tausendstel "Verunreinigungen". Der Klassiker hierfür ist der Krügerrand Silber (Leitwert: ca. 55 - 60 MS/m). Damit rutscht die Münze oft in den gelben oder sogar roten Bereich, obwohl sie echt ist.

Auch bei anderen Objekten wie der Silbermünze "Tokelau 4. Ausgabe Terra | Erde 2021" ist der gleiche Effekt festzustellen.

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Worauf muss ich bei der Messung mit dem BarScreenSensor achten?

Bei der Messung mit dem BarScreenSensor ist es wichtig die Verpackung des Objektes zu entfernen und das Ultraschallgel auf dem Messkopf aufzutragen, um damit den gesamten Barren abrastern. Denn es kann sein das sich Fremdmetalleinschlüsse nur an bestimmten Stellen innerhalb des Objektes finden lassen. Zudem sollte man den Barren vorher physisch abmessen, damit man den gemessenen Ultraschallwert mit der realen Dicke vergleichen kann.

Des weiteren ist es wichtig auf die Größe/Dicke des Objektes zu achten. Falls es zu dünn ist könnte der BarScreenSensor falsche Ergebnisse liefern. Deshalb benutzen Sie bitte den BarScreenSensor  für Barren ab 50 Gramm. Zusätzlich sollten Sie mindestens eine weitere Messmethode hinzuziehen (z.B. Messschieber und Feinwaage).

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