Häufig gestellte Fragen | Goldanalytix

Hier bekommen Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu allen Themen rund um die Edelmetallprüfung. Die Fragen und Antworten sind übersichtlich nach Schwerpunkten sortiert – so kommen Sie besonders schnell zum Ziel.

Welche zerstörungsfreie Edelmetallprüfung existiert?

Können Prüfgeräte die Echtheit von Edelmetallen wirklich zerstörungsfrei bestätigen?

Alle Prüfgeräte von Goldanalytix messen physikalische Eigenschaften des zu testenden Gegenstandes. Für Fälscher ist es leicht eine einzelne physikalische Eigenschaft wie zum Beispiel die Dichte von Gold mit einem Wolframkern nachzuahmen. Die Ersatzmaterialen oder Legierungen sind jedoch so einzigartig in ihren Eigenschaften, dass die Imitation einer weiteren Messgröße wie beispielsweise der elektrischen Leitfähigkeit nicht gelingt. Insofern empfehlen wir für die Echtheitsprüfung immer eine Methodenkombination, um sich vor Fälschungen zu schützen. Angefangen von Messschieber und Feinwaage (grobe Dichteschätzung) über die Dichtewaage (für nicht perfekt zylindrische oder quaderförmige Objekte) über die Leitfähigkeitsmessung oder Magnetprüfung bis hin zur Ultraschallmessung. Alle Messmethoden haben je nach Anwendungszweck ihre Berechtigung und können Sie vor Fälschungen effektiv schützen. HIER finden Sie Informationen, welches Gerät zur zerstörungsfreien Edelmetallprüfung für Sie das Richtige ist.

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Wie teste ich Gold auf Echtheit?

1. Gleichen Sie die Abmessungen mit den Soll-Maßen der Hersteller ab.

2. Überprüfen Sie, ob das Gewicht korrekt ist.

3. Messen Sie die Leitfähigkeit mithilfe der Wirbelstrommessung.

 

Für den letzten Schritt empfehlen wir für Anlagemetalle bis ca. 50 Gramm (je nach Abmessung) die GoldScreenBox. Nähere Informationen (auch zu verschiedenen Größen und Formen von Edelmetallen) finden Sie auf der Seite Goldtest.

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Wie funktionieren GoldScreenBox und GoldScreenPen?

Die GoldScreenBox und der GoldScreenPen messen die Leitfähigkeit Ihres Edelmetall-Objektes mit Hilfe der Wirbelstromprüfung. Dabei induziert die Spule des jeweiligen Geräts ein Magnetfeld, durch das Wirbelströme im Objekt entstehen. Dadurch lässt sich die Leitfähigkeit feststellen, welche das Prüfgerät in Megasiemens pro Meter ausgibt.

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Reichen die Eindringtiefen aus?

Die Eindringtiefen von GoldScreenBox und GoldScreenPen sind deutlich niedriger als die der GoldScreenCard. Wieso ist das so?

Bei der Entwicklung der Prüfgeräte ist es wichtig zu wissen, für welchen Zweck das Gerät entwickelt werden soll.

Die GoldScreenBox ist beispielsweise entwickelt worden, damit der Anwender kleine und normal große Münzen, sowie Barren bis circa 50 g auch durch dicke Blister hindurch problemlos testen kann. Entsprechend wurde eine Eindringtiefe gewählt die kleine Barren nicht vollständig durchdringt und somit die Luft dahinter misst. Für sämtliche bekannten Fälschungen von Gegenständen bis 50 g ist diese Eindringtiefe völlig ausreichend.

Der GoldScreenPen wurde primär für unregelmäßig geformte Objekte und kleine Münzen entwickelt, die eine kleine Messspitze erfordern. Die Eindringtiefe ist deshalb geringer als bei der GoldScreenBox. Galvanisierte Beschichtungen werden aufgrund der geringen Dicke durch den GoldScreenPen problemlos erkannt. Ein Walzverfahren ist für unregelmäßige und kleine Gegenstände entweder technisch nicht möglich oder ökonomisch aus Sicht des Fälschers unrentabel. Die geringe Ersparnis mit dem billigen Fälschungsmaterial würde den enormen Aufwand für den Fälscher nicht belohnen.

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Unterscheidet sich der Leitwert von Ag 999 und Ag 9999?

Tatsächlich ist der Sollwert von 9999er Silber mit ca. 62 MS/m etwas höher als bei Silber 999 mit 60,5 MS/m. Selbstverständlich weichen bei der Messung in der Praxis die Werte wegen Temperatur, Prägung und Verpackung leicht vom Sollwert ab. Münzen mit der Feinheit 9999 können deshalb im höheren grünen und manchmal auch im gelben Bereich liegen. Silbermünzen mit "nur" 999 von 1000 Teilen Silber liegen hin und wieder im unteren grünen oder auch im angrenzenden gelben Bereich.

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Ab wann lohnt sich die GoldScreenBox oder der GoldScreenPen?

Die GoldScreenBox oder der GoldScreenPen lohnen sich, wenn Sie ihren Bestand überprüfen möchten oder gerne Münzen, Barren und Schmuck von Privatpersonen ankaufen. Es drohen nicht nur hohe finanziellen Verluste, sollte das gefälschte Gold weiterverkauft werden, so machen Sie sich strafbar.

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Ist der Klangtest eine gute Methode zur Fälschungserkennung?

Der Klangtest eignet sich nur eingeschränkt für eine sichere Echtheitsprüfung von Edelmetallen. Einige Fälschungen können so entlarvt werden. Bei manchen Legierungen oder gewissen Herstellungsverfahren (z.B. gesinterte Fälschungen) dagegen wird der Klang sehr gut imitiert.

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Ist die Röntgenfluoreszenz die beste Prüfmethode?

Die Röntgenfluoreszenz ist teuer. Ab 10 000 bis 20 000 Euro ist so ein Gerät zu haben. Doch für die Fälschungserkennung ist es nur bedingt geeignet: Diese Methode kann nur circa 5 µm in das Material eindringen. Unterlegierte Oberflächen können somit zwar entlarvt werden, gängige galvanisierte Fälschungen mit einer vergoldeten Oberfläche können somit jedoch nicht! Die Prüfgeräte von Goldanalytix mit ihren deutlich höheren Eindringtiefen hingegen schützen Sie zuverlässig vor Fälschungen - für einen deutlich geringeren Preis.

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Ist die Schmuckprüfung anders als die Prüfung von Barren oder Münzen?

Barren oder Münzen bestehen meistens aus Reingold oder bekannten Legierungen. Für den Edelmetallschmuck existieren allerdings viele verschiedene Zusammensetzungen der unterschiedlichsten Materiale, was eine Herausforderung darstellen kann. Wenn Sie ausführlich wissen wollen, was bei der Schmuckprüfung zu beachten ist, dann können Sie auf unserer Goldtest Seite genau nachschauen.

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