Häufig gestellte Fragen | Goldanalytix

Hier bekommen Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu allen Themen rund um die Edelmetallprüfung. Die Fragen und Antworten sind übersichtlich nach Schwerpunkten sortiert – so kommen Sie besonders schnell zum Ziel.

Schmuckprüfung

Welche Arten von Schmuckfälschungen gibt es?

Für Schmuck gibt es vor allem zwei große Bereiche von Fälschungen. Die eine häufige Form von Schmuckfälschungen sind Falschpunzen, bei denen eine höherer Goldanteil aufgestempelt wird, als tatsächlich vorhanden ist. Davor können Prüfsäuren oder auch die Dichtewaage schützen. Die andere Form ist die Verwendung von Fälschungsmaterialien, wie zum Beispiel Wolfram-Carbid Schmuck mit Gold-Überzug, oder z.B. Autobahngold, das oft aus (vergoldeten) Messing oder Edelstahl bestehen. Hier ist der GoldScreenPen das Prüfgerät der Wahl.

 

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Gibt der GoldScreenPen die Karatzahl an?

Nein. Der GoldScreenPen misst die Leitfähigkeit (wie die GoldScreenBox) und ist deshalb für die Fälschungserkennung optimal. Unterlegierungen bzw. die exakte Karatzahl können bei einer Karatzahl kleiner als 21 nicht gemessen werden, da die Leitwerte bei diesen Legierungen mit sinkenden Goldanteil nur sehr sehr leicht sinken.

Aktuell sind die Prüfsäuren oder die Dichtewaage die besten Methoden, um die Karatzahl zu bestimmen.

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Wie kann ich die Legierungen von Schmuck bestimmen?

Die Zusammensetzungen von Schmucklegierungen lassen sich am besten mit Prüfsäuren oder einem RFA-Gerät herausfinden. Mit den Prüfsäuren ist es möglich den Karatgehalt von Schmuckstücken herauszufinden, sowie einige andere Bestandteile der Legierung. Bei der Analyse mit einem Röntgefluoreszenzgerät lässt sich sogar die genaue qualitative und quantitative Zusammensetzung der Legierung bestimmen. Für Privatkunden sind diese Geräte mit Preisen von 20.000 € aufwärts in der Regel nicht rentabel.

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Ist die Magnetwaage für Schmuck geeignet?

Für Schmuck existieren viele verschiedene Legierungen mit den unterschiedlichsten Metallen. Da die Magnetwaage sehr fein misst, kann auch nur ein kleiner Anteil eines ferro- oder diamagnetischen Metalles (z.B. Nickel, Platin) das Ergebnis beeinflussen, wodurch dieses nicht mehr aussagekräftig ist. Daher ist die Magnetwaage für die Schmuckprüfung eher nicht geeignet.

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Ist die Schmuckprüfung anders als die Prüfung von Barren oder Münzen?

Barren oder Münzen bestehen meistens aus Reingold oder bekannten Legierungen. Für den Edelmetallschmuck existieren allerdings viele verschiedene Zusammensetzungen der unterschiedlichsten Materiale, was eine Herausforderung darstellen kann. Wenn Sie ausführlich wissen wollen, was bei der Schmuckprüfung zu beachten ist, dann können Sie auf unserer Goldtest Seite genau nachschauen.

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