Galerie - Edelmetallfälschungen

In der folgenden Übersicht zeigen wir Ihnen verschiedenste Beispiele von Gold-, Silber und sonstigen Edelmetallfälschungen. Ausserdem beschreiben wir kurz wie die Fälschung zustandekommt und wie man diese zuverlässig entdecken kann.

 

Falsche American-Eagle Münzen mit Wolframlegierungskern

Unten sehen Sie den Vergleich zwischen einer echten American Eagle Münzen aus 916er Gold und einem Gewicht von 33,95 g und einer exakten Replik der Münze mit Wolframkern im Inneren. Gewicht und Abmessungen sind perfekt imitiert - dies bedeutet die Fälscher verwendeten eine Legierung aus Wolfram und einem anderen Metall, welche die Dichte (circa 17,5 g/cm³) der Eagle-Münze perfekt imitiert.

Erkennung solcher Fälschungen: 1.) Zunächst Gewicht und Abmessungen mit digitaler Schiebelehre ermitteln --> sollte es hier schon Abweichungen geben, wurde nicht ganz so präzise gearbeitet wie in untenstehendem Beispiel 2.) Feststellung des Wolframeinschlusses ist möglich mit der Goldscreencard, der Magnetwaage oder auch dem Goldscreenpen - ideale Methode für Münzen: Goldprüfung mit der Goldscreencard

echte-vs-falsche-goldmuenzen-fake-american-eagle-wolfram-tungsten-gold

 

Goldbarren mit Wolframkern

Einer der häufigsten Versuche der Fälscher ist es Kerne aus purem Wolfram in Reingoldbarren jeglicher Größe zu verstecken. Damit lassen sich beachtliche Erträge erzielen, da Wolfram nur einen Bruchteil des Goldes wert ist. Aufdecken lassen sich diese Einschlüsse je nach Vorgehen und Größe bzw. Gewicht des Objektes mit unterschiedlichen Methoden: kleine Barren ab ein Gramm bis circa 100 g lassen sich noch sehr gut entweder mit dem Goldscreenpen oder der Magnetwaage identfizieren. Es ist jedoch zu beachten, dass manchmal den Magnetwert verändernde Materialien aufgetragen werden - ideal ist daher der Goldscreenpen. Sofern die Goldschicht nicht dicker als 200 µm ist (was in diesem Zusammenhang schon sehr viel wäre), kann der Pen den Betrug aufdecken. Für größere Barren empfiehlt sich die Messung mit dem Barrenprüfset und dem darin enthaltenen Ultraschallmessgerät.

falscher-goldbarren-mit-wolframkern  falschgold-wolframgold-wolframbarren-gefaelschter-goldbarren

 

Silbermünzen mit Blei-Zinn Kern

Analog zum Gold gibt es auch beim Silber eine tückische Fälschung die auf der exakt gleichen Dichte eines Fremdmaterials beruht. Im Falle des Silbers wird dessen Dichte von 10,49 g/cm³ mit einer Legierung aus Blei und Zinn (circa im Verhältnis 80/20, siehe Bild unten) imitiert. Ds besonders gefährliche an diese Fälschungen ist, dass bei richtiger "Zubereitung" auch der Klangtest versagt. Somit sind Gewicht, Abmessungen, Klang, Oberfläche und Prägung exakt dem Original getreu - u.a. ein XRF-Gerät würde hier scheitern. 

fake-silver-panda-melting-2

Hier ein Beispiel für die verwendete Blei-Zinn Legierung. Diese sind sehr billig zu beschaffen und leicht im gewünschten Verhältnis zwischen Blei und Zinn herstellbar.

faelschungsmaterial-blei-zinn-fuer-silber-falschsilber-silberfaelschung-fake-silver

 

Silberbarren mit Kernen aus Fremdmaterial wie zum Beispiel Molybdän

Ein weitere oft gesehene Variante ist das Auffüllen von Silberbarren mit Stäben aus Molybdän oder manchmal auch Blei. Das Molybdän kommt sehr nah an die Dichte von Silber heran (10,29 g/cm³ vs. 10,49 g/cm³).

silberbarren-faelschung-kerne-aus-blei-zinn-legierung

 

Wolframcarbid-Ringe mit Goldbeschichtung

gefaelschter-goldschmuck-wolframcarbid-ring-wolframgold-gold-wolfram-gold-falsch-fake

 

Goldmünzen mit Kernen aus Kupfer / Silber oder anderen deutlich leichteren Metallen

falsches-gold-philharmoniker-muenzen-gefaelschte-goldmuenze-falschgold

 

Eingeblisterte Barren mit Wolfram oder Kupferkern

Auch sehr schwer zu erkennen sind die noch zusätzlich in ihre vermeintlich originale Einblisterung verpackten Goldbarren. Dies soll zusätzliche Sicherheit suggerieren, dabei sind natürlich auch die Blister und die Seriennummern nicht echt. Durch den Blister wird (auch beim Echt-Barren) die Echtheitsbestimmung erschwert, da Methoden wie Röntgenfluoreszenz der Oberfläche, Dichtbestimmung, Gewichtsbestimmung des reinen Barrens und Prüfsäure-Methode nicht möglich sind. Daher fallen hier auch eher "plumpe" Fälschungen mit Kupfer- oder Messingkern gar nicht so leicht auf da die Dickenunterschiede, gerade bei kleinen Barren, meist marginal sind. 

vergleich-von-echten-versus-falschen-goldbarren-pruefung-von-gold

 

Unten: Ein Perth Mint 1 Unze Barren der mitsamt dem Blister gefälscht wurde und im Inneren einen Kern aus massivem Wolfram besitzt. Zur Goldbeschichtung wurde der Barren auch noch mit Nickel überzogen, was den Wert auf der Magnetwaage besonders stark negativ macht. Auch mit dem Goldscreenpen könnte man die Fälschung sehr schnell und einfach aufdecken. Andere Methoden wie Dichte, XRF, Klangtest oder Prüfsäuren würden an diesem Objekt scheitern, sofern man den Blister nicht öffnen möchte.

perth-mint-goldbarren-faelschungen-falschgold-gold-testen-perth-mint-1oz

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Falsche American-Eagle Münzen mit Wolframlegierungskern

Unten sehen Sie den Vergleich zwischen einer echten American Eagle Münzen aus 916er Gold und einem Gewicht von 33,95 g und einer exakten Replik der Münze mit Wolframkern im Inneren. Gewicht und Abmessungen sind perfekt imitiert - dies bedeutet die Fälscher verwendeten eine Legierung aus Wolfram und einem anderen Metall, welche die Dichte (circa 17,5 g/cm³) der Eagle-Münze perfekt imitiert.

Erkennung solcher Fälschungen: 1.) Zunächst Gewicht und Abmessungen mit digitaler Schiebelehre ermitteln --> sollte es hier schon Abweichungen geben, wurde nicht ganz so präzise gearbeitet wie in untenstehendem Beispiel 2.) Feststellung des Wolframeinschlusses ist möglich mit der Goldscreencard, der Magnetwaage oder auch dem Goldscreenpen - ideale Methode für Münzen: Goldprüfung mit der Goldscreencard

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Goldbarren mit Wolframkern

Einer der häufigsten Versuche der Fälscher ist es Kerne aus purem Wolfram in Reingoldbarren jeglicher Größe zu verstecken. Damit lassen sich beachtliche Erträge erzielen, da Wolfram nur einen Bruchteil des Goldes wert ist. Aufdecken lassen sich diese Einschlüsse je nach Vorgehen und Größe bzw. Gewicht des Objektes mit unterschiedlichen Methoden: kleine Barren ab ein Gramm bis circa 100 g lassen sich noch sehr gut entweder mit dem Goldscreenpen oder der Magnetwaage identfizieren. Es ist jedoch zu beachten, dass manchmal den Magnetwert verändernde Materialien aufgetragen werden - ideal ist daher der Goldscreenpen. Sofern die Goldschicht nicht dicker als 200 µm ist (was in diesem Zusammenhang schon sehr viel wäre), kann der Pen den Betrug aufdecken. Für größere Barren empfiehlt sich die Messung mit dem Barrenprüfset und dem darin enthaltenen Ultraschallmessgerät.

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Silbermünzen mit Blei-Zinn Kern

Analog zum Gold gibt es auch beim Silber eine tückische Fälschung die auf der exakt gleichen Dichte eines Fremdmaterials beruht. Im Falle des Silbers wird dessen Dichte von 10,49 g/cm³ mit einer Legierung aus Blei und Zinn (circa im Verhältnis 80/20, siehe Bild unten) imitiert. Ds besonders gefährliche an diese Fälschungen ist, dass bei richtiger "Zubereitung" auch der Klangtest versagt. Somit sind Gewicht, Abmessungen, Klang, Oberfläche und Prägung exakt dem Original getreu - u.a. ein XRF-Gerät würde hier scheitern. 

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Hier ein Beispiel für die verwendete Blei-Zinn Legierung. Diese sind sehr billig zu beschaffen und leicht im gewünschten Verhältnis zwischen Blei und Zinn herstellbar.

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Silberbarren mit Kernen aus Fremdmaterial wie zum Beispiel Molybdän

Ein weitere oft gesehene Variante ist das Auffüllen von Silberbarren mit Stäben aus Molybdän oder manchmal auch Blei. Das Molybdän kommt sehr nah an die Dichte von Silber heran (10,29 g/cm³ vs. 10,49 g/cm³).

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Wolframcarbid-Ringe mit Goldbeschichtung

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Goldmünzen mit Kernen aus Kupfer / Silber oder anderen deutlich leichteren Metallen

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Eingeblisterte Barren mit Wolfram oder Kupferkern

Auch sehr schwer zu erkennen sind die noch zusätzlich in ihre vermeintlich originale Einblisterung verpackten Goldbarren. Dies soll zusätzliche Sicherheit suggerieren, dabei sind natürlich auch die Blister und die Seriennummern nicht echt. Durch den Blister wird (auch beim Echt-Barren) die Echtheitsbestimmung erschwert, da Methoden wie Röntgenfluoreszenz der Oberfläche, Dichtbestimmung, Gewichtsbestimmung des reinen Barrens und Prüfsäure-Methode nicht möglich sind. Daher fallen hier auch eher "plumpe" Fälschungen mit Kupfer- oder Messingkern gar nicht so leicht auf da die Dickenunterschiede, gerade bei kleinen Barren, meist marginal sind. 

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Unten: Ein Perth Mint 1 Unze Barren der mitsamt dem Blister gefälscht wurde und im Inneren einen Kern aus massivem Wolfram besitzt. Zur Goldbeschichtung wurde der Barren auch noch mit Nickel überzogen, was den Wert auf der Magnetwaage besonders stark negativ macht. Auch mit dem Goldscreenpen könnte man die Fälschung sehr schnell und einfach aufdecken. Andere Methoden wie Dichte, XRF, Klangtest oder Prüfsäuren würden an diesem Objekt scheitern, sofern man den Blister nicht öffnen möchte.

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